Ein Seminar beim gelbem E

Ich war diese Woche wirklich mehr als überrascht, als mich mein Chef von der Edeka fragte, ob ich nicht Lust hätte, nächste Woche auf ein Seminar zu gehen.

Da ich nachmittags unter anderem eh für das Obst und Gemüse verantwortlich bin, meinte er, dass dies sicherlich ein interessantes Seminar für mich sein würde. Chefe bezahlt also das Seminar sowie die Stunden, und Kathrin lernt dabei wieder Neues.

Allerdings musste ich kurz überlegen, ob ich dies machen werde, da ich somit mal wieder einen Urlaubstag bei meinem normalen Job bräuchte. Und da ich dieses Jahr schon zwei Umzüge hinter mir habe und ich auch Betriebsurlaub habe, ist dieser also mehr als knapp .

Nun habe ich mich aber entschieden: Ich werde auf meine zweite Weihnachtswoche verzichten und lieber das Seminar machen (das wird mal wieder niemand verstehen ) . Da ich eh mit dem Gedanken spiele, vielleicht ganz in den Einzelhandel zu wechseln, werde ich mir diese Chance nicht entgehen lassen. Also werde ich am Dienstag unseren neuen Azubi einpacken und zum Seminar ins Edaka Lager nach Gochsheim kurven .

Ich bin ja mal gespannt, wie das werden wird. Muss ich am Montag nur noch bei meiner normalen Arbeit bescheid geben, dass ich am Dienstag Urlaub nehme (ha, und da kann man von Glück sagen, dass es bei uns immer so spontan geht).

Somit hat Kathrin also ihr erstes Seminar vor sich. Kathrin ist zufrieden, Chefe ist zufrieden – was will man also mehr

Kathrin’s optische Veränderungen

Immer wieder, wenn ich mir alte Fotos ansehe, merke ich erst einmal, wie sehr ich mich die letzten Jahre verändert habe. Ich glaube, gerade wenn ich mal wieder etwas unzufrieden bin, genau dann schaue ich mir die alten Fotos an. Fotos, die mich ehrlich gesagt immer erschrecken . Aber es sind auch Fotos, wo ich einfach nur froh bin, dass ich nicht mehr so aussehe wie früher.

Für mich hat sich seitdem einiges verändert. Ich bin auf jeden Fall Selbstbewusster geworden. Gut, dazu haben vielleicht auch noch andere Dinge beigetragen , aber generell kann man sagen, dass mir der Gewichtsverlust dabei wirklich sehr geholfen hat.

Auch hat sich natürlich klamottentechnisch einiges bei mir verändert. Es gibt Dinge, die hätte ich früher niemals getragen. Heute trage ich sie. Was mich derzeit etwas stört, sind meine Hosen. Die alte Hosengröße von damals konnte ich natürlich hinter mir lassen, aber momentan hänge ich zwischen zwei Größen. Die Hosen, die ich derzeit trage, sitzen nicht wirklich gut, aber in die kleinere Größe passt mein Hintern einfach nicht . Daher fühle ich mich momentan auch sehr unwohl, da ich Klamotten trage, die mir nicht wirklich gefallen.

Auf der einen Seite kann man sich über zu große Klamotten freuen. Auf der anderen Seite ist es doch ein bisschen ärgerlich, wenn man aber nicht in die kleiner passt. Gut zu gehen sie natürlich, aber dann sehe ich auch aus, wie Presswurst deluxe .

Allerdings bin ich mit meiner Abnahme auch viel kritischer mit mir geworden. Ich dachte immer, sobald ich Gewicht verliere, werde ich zufriedener. Aber nein, es gibt immer Dinge, die ich bemängeln kann. Derzeit hoch beliebt: die Beine und der Bauch. Man sieht Falten im Gesicht, die andere nicht sehen und wie sagte mal einer so schön zu mir: “Vielleicht solltest du mal weniger Zeit damit verbringen immer auf dein äußeres zu Achten”. Und irgendwo hat er auch recht . Ich verbringe seitdem sichtlich mehr Zeit im Bad. Die Haare müssen jetzt wirklich immer sitzen – und was das für ein Gemaule jeden Morgen im Bad ist, das wollt ihr euch gar nicht vorstellen.

Nachdem ich heute aber mal wieder so einen Vergleich gemacht habe, bin ich mal wieder motiviert, mich die nächste Zeit mal wieder auf mein Fahrrad zu schwingen. Und sobald es die Zeit zulässt, werde ich mich auch wieder ins Fitnessstudio schwingen.

So könnt ihr euch also bei den nächsten 10 Kilo auf ein weiteres altes grausiges Foto von mir gefasst machen. Das ist nämlich wirklich nicht das Schlimmste, das es von mir gibt. Es nämlich noch viel viel Schlimmere . Aber damit schocke ich euch erst in einiger Zeit. Wenn ich hoffentlich endlich die eine Zielmarke geknackt habe .

Einfach nur glücklich

Wenn mich momentan jemand fragt, wie es mir geht, kann ich ihnen immer nur eine Antwort geben: “Mir geht’s gut. Ich hab zwar viel zutun, aber ich bin glücklich.” Und es stimmt auch.

Anfang dieses Jahres habe ich einige Entscheidungen getroffen und heute ein paar Monate später, bereue ich keine Einzige. Ich wusste damals das sich einiges in meinem Leben verändern wird und dies hat es auch. Allerdings blickte ich diesen Veränderungen ängstlich entgegen, was sich heute aber als totalen Fehler sehe.

Der Januar war für mich wohl der Monat, in dem ich die größte Entscheidung traf. Recht überrascht waren einige, als sie von meiner Entscheidung hörten. Zwar rechneten viele schon lange damit, aber das ich dies dann auf einmal so spontan durchzog, verwunderte wohl einige. So zog ich also auch wieder kurzfristig zu meinen Eltern und begab mich auf Wohnungssuche.

Der Februar war dann nicht so wirklich mein Monat. Gut, ich ging im Februar ordentlich feiern und im Nachhinein glaube ich auch, dass dies nötig war. Es war quasi mein Befreiungsstoß, den ich ausgiebig feierte. Ich lies in diesem Monat wirklich die Sau raus. Es gab einige tolle Momente im Februar, aber ich machte auch viele Dinge, die ich mir hätte sparen können.

Im März beruhigte sich ganze wieder etwas und ich bereite mich auf meinen Umzug vor, ging zwar auch weiterhin wieder regelmäßig weg, feierte aber nicht so stark wie im Februar.

Der April brachte mir dann meine eigene Wohnung uns seitdem scheint sich mein Leben wirklich gefestigt zu haben. Ich stehe nun endlich auf eigenen Beinen, und auch wenn dies nicht meine Traumwohnung ist, ich noch immer im Kistenchaos versinke und ich mich mit vielen Dingen rumschlagen muss, kann ich trotzdem eines sagen:

Ich bin glücklich!

Es ist aber auch ein komisches Gefühl, da ich ehrlich gesagt solche ein “Glück” schon lange nicht mehr gefühlt habe. Irgendwie ist es schon komisch, da ich momentan zwar mehr als genug um die Ohren habe, ich Freunde eigentlich relativ wenig sehe und wenn, dann langt dies eigentlich immer nur für einen kleinen Kaffee oder ein gemeinsames Essen, aber dennoch fühle ich mich momentan einfach nur wahnsinnig glücklich.

Immer wieder gibt es diese Momente, wo ich spät abends nach Hause komme, ich zu meiner Wohnung laufe und ich mich über diesen Tag freue. Ich denke daran, dass ich mein Leben jetzt so leben kann, wie ICH es will. Ich muss auf niemanden Rücksicht nehmen, kann erst spätabends nach Hause kommen und mit meinen Freunden rumblödeln, soviel ich will.

Und all dies tut mir auch wahnsinnig gut. Außer dem Februar kann ich euch wirklich keinen Monat sagen, wo ich wirklich traurig war. Wo ich wirklich schlechte Laune hatte. Und auch die ganzen Dinge, die mir immer passierten, die stören mich auf einmal nicht mehr. Es sind eben Steine, die mir in den Weg gelegt werden, aber wie heißt es immer so schön: “Auch aus Steinen kann man sich was Schönes bauen”.

Und es ist wirklich so: auch wenn mir auch weiterhin dumme Sachen passieren, ich viel um die Ohren habe und eine Wochenplanung überhaupt nicht zu machen ist, trotzdem kann ich sagen, dass ich derzeit wirklich wahnsinnig glücklich bin – und dies wird mir so schnell keiner mehr nehmen .

Sommer, Sonne – Grauenvoll!!!

Die meisten Leute freuten sich heute sicherlich, dass es heute richtig warm wurde – ich hingegen freute mich darüber nicht. Vielleicht würde ich den Sommer auf etwas freudiger begrüßen, wenn ich nicht seit 8 Jahren ein Problem hätte: Auf der Arbeit ist es einfach zu warm.

Ich persönlich finde die wärme eigentlich gar nicht so schlimm, wenn ich draußen bin oder ich mich in passend anziehen kann. Aber sobald ich auf der Arbeit bin, ist mir dieses Wetter ein graus. Jedes Mal wünsche ich mir den Winter herbei oder hoffe, dass es wie aus Eimern regnet. Nein – wenn ich arbeite, dann ist solch ein Wetter eine Qual.

So habe ich also seit 8 Jahren ein Problem: es ist einfach zu heiß. Heute war es ja nicht einmal sooo warm wie an anderen Tagen (und mich graut es wirklich vor dem richtigen Sommer), aber mir langte es schon wieder. Bei 27 Grad in der Halle und keiner Klimaanlage sehnt man sich den Feierabend wirklich herbei. Man steht/sitzt da, fräst/dreht ein Teil nach dem anderen, hat die vielen lauten Maschinen um sich und darf nebenbei noch in dieser Hitze Schmorren. Hat man dann noch seine Schutzbrille und seinen Gehörschutz auf – langt es einen wirklich.

Also packte ich den Ventilator aus und schaltete ihn erst einmal auf die höchste Stufe. Ergebnis nach kürzester Zeit: nur noch warme Luft. Was bete ich, dass wir irgendwann endlich mal eine Klimaanlage bekommen.

Ich finde den Sommer immer schrecklich. Meistens ist es früh’s schon schwül, wenn ich die Halle betrete und wenn’s im Sommer dann wirklich “heiß” wird, hält man es in der Halle wirklich gar nicht mehr aus. Vielleicht auch einer der Gründe, warum ich den Sommer ehrlich gesagt nie so wirklich herbeisehne.

Heute war ich jedenfalls froh, als ich Feierabend hatte. Ab ins Auto und erst mal die Klimaanlage an. Nach Hause und sofort von den Arbeitsklamotten ins Top und die Boxershorts. Und vor allem: raus aus den Schuhen! Aber umso schöner war es dann heute Abend: um halb acht traf ich mich mit einem Freund zu einem Mocca Frappé beim Mc und genoss im Außenbereich die “ertragbare” Wärme. Zwar mag ich den Sommer nicht wirklich, aber wenn man abends um 22:00 Uhr noch immer im Top im freien sitzen kann – dann ist das doch auch was Schönes.

So wirklich heißes Wetter wünsche ich mir aber dennoch nicht. Auch wenn ich mir jetzt was anhören darf, aber ich freue mich wirklich schon wieder auf den Winter. Das heute, hat mir nämlich schon wieder gelangt.

Einzelhandel Ade?

Momenten quälen mich ein paar Gedanken (deswegen auch der lange Text ) . Nun dachte ich, ich weiß was ich machen will und stürzte mich voller Begeisterung in meine neuen Pläne. An dem Abitur möchte ich auch weiterhin festhalten, aber über die Berufswahl mache ich mir momentan doch ein paar Gedanken.

Nachdem ich nächstes Jahr die Abendschule besuchen will, hatte ich dann vor, meinen Nebenjob an den Nagel zu hängen. Das Problem bei der Sache: je mehr ich darüber nachdenke, umso unangenehmer ist mir dieser Gedanke. Nie wieder im Einzelhandel arbeiten?

Als ich 2011 bei der Edeka das Arbeiten anfing, war es zwar ganz gut, aber ich dachte mir immer: 2 Jahre und dann ist es wieder gut. Irgendwann war es aber nicht nur irgendein Nebenjob, nein, irgendwann machte mir mein Nebenjob richtig Spaß. Was ich persönlich nie gedacht hätte. Auch kann ich mich noch gut darin erinnern, als ich zu vielen Leuten sagte: “Hauptberuflich könnte ich das nicht machen – diese Kunden sind einfach viel zu anstrengend.”

Und heute? Da habe ich zwar manchmal Tage, wo ich wirklich keinen Bock habe, aber ich muss sagen: Ich arbeite gerne dort. Viele können es nicht verstehen, dass ich nebenbei noch jobben gehe, aber viele die verstehen es eben auch nicht, dass es mir eben auch Spaß macht. Fakt ist, dass ich viel weniger Freizeit als früher habe und wenn ich ehrlich bin, dann gibt es Monate, wo sich dies sprittechnisch gar nicht wirklich lohnt.

Je mehr ich aber darüber nachdenke, frage ich mich: Habe ich vielleicht unbewusst meinen Traumberuf gefunden? Dies dachte ich schon einmal, aber dann ist der Umzug gekommen, ich trennte mich und hatte auch so noch einige private Probleme und schwupps, fand ich es nur noch anstrengend dort zu arbeiten. Ich schaute immer zu, dass ich pünktlich aus dem Laden komme, und war froh, wenn ich nicht auch noch nachmittags dort arbeiten musste .

Nun habe ich meine Wohnung und es kommt wieder Alltag in mein Leben. Und nun erwische ich mich wieder, wie ich mich wieder mehr in meinen Nebenjob reinhänge. Wo ich mich wirklich frage? Würde ich die Dinge machen, wenn mir nicht wirklich was an diesem Job liegen würde? Wenn ich anderen von meiner Arbeit dort erzähle, können die es oft nicht verstehen, dass ich oft erst spät aus dem Laden komme oder einspringe, wenn Not am Mann ist. Aber wenn ich darüber nachdenke, dann wundere ich mich über manche Punkte selber.

Ich bleibe länger als nötig. Um 20:00 Uhr machen wir zu und die meistens hauen auch um kurz nach 20:00 Uhr ab. Ich gehe aber ungern, wenn ich noch nicht alles erledigt habe. Ja manche Kollegen können es nicht verstehen, wenn ich um viertel neun, noch die Rollis für die Eier hole und diese auffülle . Wenn ich vor dem Kühlregal stehe und noch die Sachen nach vorne ziehe. Es gibt nach acht Uhr noch viel zutun und irgendwie bleibe ich in letzter Zeit wieder länger. Und auch sage ich nicht Nein, wenn die Chefs noch eine Arbeit für mich haben und wir schon 20:00 Uhr haben. Ich weiß noch, als ich einmal um halb zehn mit meiner Arbeit fertig war und nach Hause ging. Als andere dies mal erfahren haben, fragten sie mich, ob ich noch alle Tassen im Schrank habe – es sei immerhin nur mein Nebenjob. Ja in letzter Zeit komme ich meistens erst gegen halb neun oder später aus dem Laden. Aber erstaunlicherweise macht es mir nichts aus .

Auch ist das Einspringen so ein Thema, dass viele nicht verstehen können. Ich selber muss da aber auch eine gewisse Notbremse ziehen. Durch das lernen, das ich derzeit habe, kann ich einfach nicht so oft dort arbeiten. Dies habe ich auch schon meinem Chef gesagt und so sind und bleiben es eben auch Ausnahmen, wenn ich mal öfters arbeite. Und auch erwische ich mich derzeit wieder oft bei dem Gedanken, dass ich gerne wieder öfters dort arbeiten würde. Derzeit bin ich bei drei Tagen, aber irgendwie finde ich es an meinen freien Tagen Schade, wenn ich nicht im Laden bin – so fahre ich dann meistens mal zum Einkaufen hin .

Natürlich ist es nicht einfach, wie zum Beispiel an Ostern als ich jeden Tag dort war. Eine ganze Woche von früh bis abends arbeiten war zwar nicht einfach, aber ich fühlte mich irgendwie auch gut danach. Gut, wenn ich mir etwas vorgenommen habe oder ich ausschlafen will, da ist es nicht gerade toll wenn der Chef einem eine SMS schickt oder dich aus dem Schlaf klingelt - aber bisher bin ich immer eingesprungen oder war nach dem persönlichen “Wecker” ne Stunde später im Laden. Zwar ärgerte ich mich meistens anfangs darüber, aber würde ich es auch machen, wenns “nur” ein Nebenjob für mich wäre? Ich glaube kaum. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, als ich mit meinem normalen Job und Nebenjob auf über 60 Stunden die Woche gekommen bin und es mir nichts ausmachte (Mensch was sammelten sich damals Stunden an ). Wenn andere dies hörten, sagten sie ich sei bescheuert. Diesen Gedanken kann ich verstehen. Als mir mein Nebenjob noch nicht so am Herzen lag und mir ein anderer Edeka Chef mal von seinen Wochenstunden erzählte, da dachte ich mir fast dasselbe und fragte mich, wie man so viel arbeiten kann und auch noch sagen kann, dass es einem nichts ausmacht. Es ist zwar nicht nett, aber auch ich dachte, er ist etwas bescheuert . Heute kann ich es aber verstehen: er hat einfach Spaß an seinem Beruf. Ich habe auch oft viele Stunden dort und wie oben beschrieben, bin ich oft auch mit beiden Jobs auf über 60 Stunden gekommen – und ich glaube würde es mir keinen Spaß machen, würde ich so etwas nicht machen. Auch habe ich mir  schon Bücher über den richtigen Umgang mit Kunden gekauft. Ja, bei diesen Büchern lernt man schon ein paar Sachen auf die man im Gespräch mit Kunden achten sollte – schon sehr interessant die Dinger. Kann ich wirklich nur als Einschlaflektüre empfehlen

Auch ist es so, dass ich mir oft anhören darf, dass sie doch nur einen Deppen suchen, der für die wenig Geld diese Arbeit macht. Gut, als Aushilfe verdient man nicht sehr viel – aber ich glaube nicht, dass mich meine Chefs als Depp ansehen. Mir wird oft von meinem Chefs gesagt, dass ich meine Arbeit sehr gut mache und meine Chefin sagt mir mindestens einmal in der Woche, dass sie immer froh ist, wenn sie mich sieht, weil sie weiß, dass ich meine Arbeit gut mache, nicht viel erzähle und man mir auch ansieht, dass mir meine Arbeit Spaß macht. (Ich kann mich noch gut an diese Woche erinnern, als sie sooo begeistert vor dem Obst und Gemüse stand und sagt: Ohhhh das sieht aber toll aus – gut machen sie das). Manchmal ist mir das sogar unangenehm, weil man es eben oft zu hören bekommt .

Ein weiterer Grund sind auch Sätze von meinem Chefs. Sie kommen oft mit Sachen zu mir und bitten mich dies zu machen, weil sie wissen ich erledige das richtig. Auch sagte man mir, dass sie es merken, wenn ich Urlaub habe – ich fehle einfach, es würde richtig auffallen, wenn ich fehle. Mein Junior Chef hat mir nach einem langen Gespräch auch mal gesagt, dass er mir als Arbeitskraft sehr schätzt und ich deswegen auch oft viel Arbeit bekomme da ich gut mit Stress umgehen kann, schnell arbeite und ich auch genau auf alles achte. Zudem sagte er mir auch, dass ich deswegen auch mehr darf als andere Aushilfen. Und das stimmt auch.

Wenn ich es mir so anschaue, bin ich eigentlich eine der Aushilfen, die mehr als einen Bereich bekommen. Anfangs war ich auch nur beim Obst und Gemüsebereich. Nachdem mir dies aber irgendwann zu wenig wurde, habe ich dann noch die Mopro bekommen und irgendwann eben auch noch den Tiefkühlbereich. Ja, dies ist an manchen Tagen mehr als stressig, da hier im Ort natürlich auch noch ein anderer großer Laden zumachte und diese Kunden nun zu uns kommen. 4 1/2 Stunden bin ich dort, bis der Laden schließt und da wir nicht gerade klein sind, ist dies wirklich sehr stressig. Meistens wird ab 12:00 Uhr nichts mehr aufgefüllt, und wenn ich 3 1/2 Stunden später komme, dann wartet wirklich einiges an Arbeit . Obst/Gemüse, Mopro, Tiefkühl sowie andere Dinge. Es muss oft die MHD Liste gemacht werden, nach dem Ausenbreich geschaut werden und und und. Es ist wirklich Stress, aber ich glaube ohne diese Portion Stress könnte ich gar nicht

Auch darf ich oft die neuen Praktikanten/Aushilfen einlernen. Die neuen Aushilfen werden dann eigentlich immer auf meine Tage eingetragen. Gut, oft mache ich diese Arbeit nicht gerne, da ich mittlerweile auch recht schnell sehe, wer wirklich arbeiten will oder wer einfach nur da ist, damit er Geld bekommt. Auch sieht man ihnen an diesen Probetagen oft schon schnell an, dass sie es eh nicht machen werden. Hält mich persönlich immer sehr von der Arbeit ab, und wenn ich eh schon merke, dass ich sie gerade umsonst einlerne, ärgert es mich schon etwas . Zudem habe ich auch die Erlaubnis vom Chef bekommen unseren Aushilfen “auf die Finger zu hauen” wenn sie was falsch machen. Zwar scheut es mich doch etwas, da ich dort eben selber nur Aushilfe bin, aber auch ich habe mich irgendwann damit abgefunden, dass ich manchen einfach mal in den Arsch treten muss und irgendwann eben auch nicht mehr bei einem “bitte mach das so” bin, wenn man dies schon 5-mal gesagt hat und derjenige es noch immer nicht macht . Arbeiten sie zu langsam, muss man ihnen auch mal auf die “Finger hauen” und sie antreiben – und ich habe sogar die Erlaubnis vom Chef . Schwierig ist es für mich dann, wenn er zu mir kommt und sagt ich soll auf manche Auszubildenden schauen oder sogar bei manchen langjährigen Mitarbeitern, die länger da sind als ich.

Natürlich freut man sich auf einer Seite, dass die Chefs so ein Vertrauen in einen haben und einen somit auch gleichzeitig zeigen, dass man die Arbeit gut macht, was mir wiederum auch zeigt, dass ich nicht nur der Depp für sie bin, aber leider Gottes muss man sich dann eben auch mal was anhören, wenn die Aushilfen dann doch was anderes machen, als man ihnen sagt. So muss man also immer schauen was sie machen und ihnen dann eben auch mal sagen, dass sie dies oder jenes machen sollen. Wie gesagt, einfach ist dies für mich nicht, da ich selber erst ein Jahr dort bin und selber eben nur eine Aushilfe.

Was ich hingegen überhaupt nicht gerne mache: Das Telefon bei mir haben. Ohhh das mag ich persönlich gar nicht. Ich kann mich noch gut an den ersten Tag mit Telefon erinnern. Der Chef ging heim, drückte mir das Telefon in die Hand und sagte zu mir: “Also wenn jemand anruft, dann gehst du hin.” Mir wären fast die Augen rausgefallen und dann klingelt dieses Ding auch ständig. Was war ich froh, als dieser Tag rum war und ich das Telefon in die Ladestation stecken konnte. Gerne mach ich es heute noch immer nicht, aber wenigstens bekomme ich heute keine Panikattacken mehr, wenn der Chef es mir mal bringt.

Aber daran sehe ich ja, dass meinen Chefs mit mir zufrieden sind und es freut mich immer, wenn ich neue Sachen kennenlerne. Anfangs war mir immer eine neue Arbeit ein Graus und ich dachte immer: “WIE? ICH SOLL DAS MACHEN?”. Heute ist es ganz normal, dass ich Lieferung einräume und kontrolliere, ob auch alles gekommen ist.

Und was war ich glücklich, als ich das erste Mal einen Lindt Aufsteller einräumen durfte und die Chefs zufrieden waren. So viele Sachen und so ein kleiner Aufsteller. Es sollte gut aussehen, musste alles von der Höhe passen und alles musste rein. Was habe ich geflucht und mit den Händen in der Luft herumgeschlagen . Aber als ich fertig war, standen beide Chefs davor und sagten mir, dass ich das wirklich toll gemacht habe und es wirklich spitze aussieht – ohhh das ging runter wie Butter .

Es gibt noch so viele Bereiche, wo ich was lernen könnte und ich würde es auch gerne. An der Kasse wollten sie mich auch schon mehrmal einlernen. Ich saß auch schon ein paar Mal drinnen, weiß wie man kassiert, und wie die Kartenzahlung funktioniert – mehr aber auch nicht, da ich eigentlich nie Zeit dafür habe. Chef sagt immer: Wenn Zeit ist, dann müssen wir dich mal einlernen . Aber naja … Zeit ist dafür eigentlich nie und auch wenn’s mir viel Spaß macht an der Kasse zu sitzen, kann ich mir es einfach nicht alles richtig merken, wenn ich nur alle paar Wochen/Monate für ne halbe bis ne Stunde drinnen sitze.

Aber irgendwann lerne ich das bestimmt auch noch – wenn ich Zeit dafür habe .

So frage ich mich also wirklich: Habe ich vielleicht schon meinen Traumberuf gefunden?

Allerdings habe ich auch Zweifel. Den, wenn ich diesen Weg einschlagen sollte, steht für mich jedenfalls fest, dass ich dann irgendwann mal meinen eigenen Laden haben will . Problem: Ich bin bei der Edeka und ich habe auch ehrlich gesagt nicht vor in einen Real, Rewe, Tegut, Aldi oder Lidl zu wechseln. Wenn dann will ich bei der Edeka bleiben, aber wenn ich auf der Edeka Seite so lese, wie viele Kaufleute sie jedes Jahr in die Selbstständigkeit begleiten, da frage ich mich wirklich: Irgendwann muss doch an jeder Ecke ein Edeka stehen und irgendwann bleibt da doch gar nichts mehr übrig . Auch würde ich erst sehr spät dort “einsteigen” und könnte nach dem Dualen Studium ja nicht sofort meinen eigenen Laden aufmachen. Ich müsste ja auch erst Stellvertreter machen und dann auch erst einmal selber in einer Führungsposition arbeiten, Seminare machen und und und.

Gut, das würde mir nichts ausmachen, denn wir wissen alle: Von nichts kommt nichts und damit man dann eben solche Positionen bekommt, muss man sich eben den Arsch aufreisen und oft präsent sein, aber ich weiß nicht, ob sie sich denken würden, dass ich zu alt dafür bin – und dazu auch noch eine Frau! Sorry, aber man sieht so selten eine Frau in so einer Position .

Dies sind eben nur kurze Zweifel von mir – ich weiß momentan wirklich nicht was ich jetzt machen soll . Auf der einen Seite reizt mich Medienmanagment oder Eventmanagment sehr. Aber wenn ich so über den Einzelhandel nachdenke, dann ist das ein sehr sehr schöner Beruf und ich kann mich irgendwie nicht davon trennen. So “langweilig” er für andere auch sein mag – ich finde den Beruf toll und freue mich auch über den Kundenkontakt (besonders über unsere täglichen Uniformträger die jeden Tag vorbei kommen )

Manchmal würde ich mir wünschen, andere könnten mir sagen was ich machen soll – aber diese Entscheidung liegt ganz alleine bei mir. Zum Glück habe ich noch ein bisschen Zeit und werde mich (huch – schon so spät) heute Nachmittag erst mal wieder in den Laden stellen. Und nach diesem langen Eintrag freue ich mich jetzt schon noch mehr darauf .

Freundschaft zwischen Mann und Frau

Gibt es so was? Ich kenne es mittlerweile so, dass viele daran Zweifeln, dass Frau und Mann wirklich nur sehr gut befreundet sein können. Und gerade weil andere dies nicht verstehen können, kommt es genau deswegen immer zu Gerüchten und Problemen.

Meine zwei besten Freunde sind zum Beispiel Männer. Wenn ich irgendjemanden zum Reden brauche, dann lande ich entweder bei meiner Familie oder bei diesen zwei Kerlen. Für mich und für die beiden Jungs steht fest: Da wird nie was laufen. Ich bin nicht ihr Typ und sie sind nicht mein Typ – es läuft nur rein freundschaftlich und das ist das Tolle an der Sache: Gerade weil man weiß, dass da nie etwas sein wird, sind diese Freundschaften auch so toll .

Aber es gibt auch die Leute, die dahinter gleich etwas anderes sehen. Ich wurde gerade bezüglich dieser zwei Jungs schon oft angesprochen, ob da nicht was laufen würde. Sagt man Nein, glauben sie es einen meistens nicht und versuchen auch weiterhin etwas aus einem rauszuquetschen, dass es einfach nicht gibt. Da könnte ich manchmal wirklich durchdrehen. Anfangs kann ich darüber noch lachen – aber irgendwann da nervt es mich einfach nur noch . Nur weil ich mich mit diesen Leuten treffe, heißt es noch lange nicht, das da irgendwas läuft. Ja, ich gehe oft mit meinen Jungs weg. Abends nach der Arbeit treffe ich mich mit einem zum Beispiel gerne auf einen Kaffee oder wir gehen mal zusammen essen. Essen gehen mit einem Freund? Warum nicht? Da lässt es sich auch gut quatschen. Feiern nur mit Männern? Ja und? Ich gehe sehr gerne mit Männern feiern – da macht es eben am meisten Spaß. Wir blödeln rum, lachen viel und da entsteht bei vielen sogar der Eindruck: Die beiden sind zusammen. Wie oft wurde die letzte Zeit gedacht, dass einer der beiden mein Freund ist. Sind sie aber nicht, wir, sind sogar alle solo – was sagt man dazu?

Während viele den Verdacht haben, dass wir zusammen sind, gehen wir Kaffee trinken oder Essen und Erzählen dem anderen wenn wir kennengelernt haben oder wer uns interessieren würde. Dies können sich wohl die wenigstens vorstellen. Während viele sich wohl vorstellen, dass wir bei einem romantischen Essen sitzen, sitzen wir aber in Wirklichkeit da und lachen über all die dummen tollpatschigen Dinge, die wir verursachen, wenn wir jemanden kennenlernen.

Auch ist es leider oft so, dass wenn dann eben mal jemand in das Leben einer Person tritt, dann oft auch eins zum Vorschein kommt: Eifersucht. Ich persönlich achte da schon drauf, dass gerade bei den Frauen nicht der Eindruck entstehen könnte, dass ich “Interesse” hätte. Weiß Gott, wie oft blödeln wir rum und wie oft, kommt dann der Eindruck, dass da etwas sein könnte. Deswegen pass ich da immer gut auf. Stehe nicht zu nah am anderen, blödel nicht sooo viel rum, aber all dies bringt nichts: Oft entstehen Missverständnisse. Während sie zum Beispiel eifersüchtig auf mich sind, sitze ich dann irgendwann mit ihm da und rede darüber und wir beide verstehen es einfach nicht. Ja: Sie ist eifersüchtig, weil da etwas sein könnte und wir sitzen da und überlegen wir, wie man das ändern könnte. Verrückt oder?

Von daher kann ich dazu wirklich nur sagen: Es kann Freundschaften zwischen Männern und Frauen geben, sogar sehr sehr gute – ohne das da, was läuft. Ich würde mir nur manchmal wünschen, dass dies mal ein paar Leute mehr verstehen könnten. Nur weil man sich mit jemandem trifft, hat man nicht automatisch Interesse an dieser Person. Vielleicht sollten manche einfach nur mal bedenken, dass man einen Menschen auch einfach nur mag und sich deswegen mit ihm trifft .

 

Gefällt mir

Mein Bild So, es ist endlich vollbracht: Mein Blog hat endlich seine eigene Seite auf Facebook. Ja, heutzutage geht ja mal wieder nichts ohne Facebook, und da dies bei meinem alten Blog eigentlich ziemlich gut angekommen ist, habe ich nun endlich mal wieder eine neue Seite für diesen Blog eingerichtet .

Natürlich war auch einer der Gründe, da ich meine neuesten Artikel nicht mehr bei meinem normalen Namen posten wollte, da ich immer Gefahr laufen musste, dass ich einmal vergesse, das Häckchen an der falschen Stelle zu setzen und schon hätte meine komplette Freundesliste gewusst, dass ich einen Blog habe .

Es ist nämlich so, dass sicherlich nicht jeder sehen kann, dass ich dort auf meinen Blog verlinke. Natürlich habe ich einige Leute, die ich über die Jahre auf meinem alten Blog kennenlernen durfte in meiner Liste und natürlich sehen die meine Einträge. Auch habe ich in dieser Liste auch andere Leute drin, bei denen es mir ehrlich gesagt egal ist, ob sie meinen Blog kennen. Aber da es auch Leute gibt, bei denen ich nicht möchte, dass sie wissen, dass ich wieder einen Blog habe, wurden diese dezent gesperrt  Und auch möchte ich ehrlich gesagt, meinen normalen Namen nicht mit Links zu meinem Blog vollknallen.

Und da ich manchmal etwas verpeilt bin und letztendlich nicht einen meiner Artikel öffentlich posten möchte, habe ich nun wieder eine Facebook Seite für meinen Blog. Also müsst ihr einfach auf diesen tollen Gefällt mir Button (rechts in der Sidebar) drücken und schon habt ihr dann, wenn es einen neuen Artikel gibt, diesen trotzdem bei euren Statusmeldungen dabei. Wer also die volle Dröhnung wieder haben möchte: Bitte jetzt könnt ihr sie euch geben .

Zudem noch den kleinen Verweis: da ich diese Seite nicht auf meinen normalen Namen laufen habe, gibt’s natürlich auch einen eigenen “Namen”: Kitty von Hexenhaus. Wer also mag, kann einfach mal ne Freundschaftsanfrage rüber schicken. Dort werden nämlich dann auch die neusten Artikel verlinkt und somit ist ab diesen Eintrag Schluss mit Links auf meinen normalen Namen.

Und jetzt kann ich mich dann endlich mal an die ganzen vielen anderen Dinge schmeißen, die mein Blog nötig hat. Ach es ist immer sooo viel Arbeit, dieses ganzen Mist zu installieren und zu hoffen, das man mit einem dummen Zeichen nicht gleich den ganzen Blog lahmlegt .

Plane nie einen Tag!

Langsam sollte ich es wirklich lernen: Plane nie einen Tag.

Mein heutiger Tag war mal wieder durchgeplant ohne Ende. Ich wusste, wann ich was mache und ja, eigentlich hat mir dieser Tagesablauf gefallen. Da ich einer der wenigen Menschen bin, die heute einen Brückentag hatten, konnte ich also endlich mal wieder ausschlafen und wollte dann noch vor meinen Antritt bei der Edeka mein Auto aussaugen und einkaufen gehen. Ja, genau – ich wollte .

So liege ich also um kurz vor zwölf in meinem Bettchen und wollte mich gerade zum Aufstehen bewegen, als ich eine SMS von einem Freund bekommen habe. Der wollte wissen was ich gerade mache und da dachte ich mir: “Hey, wir gehen bestimmt noch einen Kaffee trinken “. Es hätte funktionieren können, immerhin befand sich der Waschplatz fast neben unserem Stammplatz zum Kaffee trinken.

Aber als ich gerade antworten wollte, bekahm ich im selben Moment eine Nachricht auf Facebook. Mein Chef hatte mich angeschrieben. Gut, ich dachte mir erst einmal nichts, bis ich den ersten Satz las: “Du musst kommen, es ist die Hölle los …”. Ja, auch da dachte ich noch, er macht mal wieder einen kleinen Scherz, aber nachdem ich ihn fragte, ob es sein ernst sei und er mir gleich antwortete, ob ich um 13:00 Uhr anfangen könnte, da kapierte auch ich, dass er das wirklich ernst meinte. So blickte ich auf meine Uhr und sah, dass ich gerade mal eine Stunde hatte. Ich musste noch duschen, mich schminken, meine Tiere füttern und noch mal schnell zum dm. Also dem Chefe geschrieben, das ich mich sofort unter die Dusche schmeiße und ich so schnell wie möglich komme. Ja, da ich schon öfters von meinem Chef aus dem Bett geklingelt wurde, konnte ich mich in gewohnter Rekordzeit also fertigmachen, die Tiere füttern und schnell zum dm kurven .

Ja, da war er vorbei: mein geplanter Vormittag. Um viertel zwei war ich dann endlich bei der Edeka und konnte das Tiefkühl einräumen. Aber ich muss sagen: Der Tag ging wirklich schnell vorbei. Erst ein paar Stunden Tiefkühl, dann die Eier aufgefüllt, Kunden die Sachen gezeigt, die Mopro erledigt und schwupps war es schon halb sieben und wir haben die Lieferung bekommen. Zeug reingefahren, schnell noch eingekauft und dann ging’s ans Tiefkühl einräumen und letztendlich musste auch noch kontrolliert werden, ob alles geliefert wurde. Und dann war es auch schon viertel zehn und ich konnte Feierabend machen . Tja, so wurden aus den geplanten 4 1/2 Stunden, mal eben 8 Stunden .

Was sagte mir das also: Ich sollte wirklich keinen Tag mehr planen, irgendwie verläuft er immer anders, als ich denke. So werde ich mich also jetzt ungeplant ans Putzen schwingen und hoffen, dass wenigstens mein Tag morgen so verläuft, wie ich ihn mir gerade plane… Aber ich bin mir sicher: Irgendwas kommt bestimmt wieder dazwischen und ich muss ihn wieder neu organisieren .

Ungarisches Yummi #07 – Lángos

Zutaten für 6 Lángos:
500g mehl, 270ml Wasser, 100ml  0,1% Milch, 1 Würfel Hefe, 1 EL Salz, 1 EL Zucker, 1/2 TL Knoblauch, Olivenöl, 1 Packung geriebenen Käse, Knoblauchcreme

Zubereitung:
1. Wasser und Milch vermischen (Zimmertemperatur – nicht kalt!). Hefe hineinbröckeln und verrühren.
2. Nun Salz und, Zucker und Knoblauch hinzufügen und noch mal verrühren (aufpassen, dass die Hefe keine Klumpen hinterlässt, es sollte alles flüssig sein)
3. Sobald alles gut verrührt ist, auf das Mehl schütten und kräftig kneten. Sollte der Teig zu klebrig sein, einfach noch etwas mehr hinzufügen. Sollte er zu trocken sein, einfach noch etwas Olivenöl reinkneten.
4. Nun den Teig in der Schüssel lassen und mit einem Tuch abdecken und eine halbe Stunde ruhen lassen.
5. Den Teig in kleine Stückchen rumpfen und zu flachen Fladen formen (hier am besten den Teig auf den Handballen legen und nach und nach mit der anderen Hand in Form ziehen)
6. Die Pfanne mit dem Öl erhitzen und die Fladen beidseitig goldbraun backen. (ich drücke ab und zu auch etwas die Luft mit einer Gabel raus, damit sie nicht zu hoch werden).
7. Danach mit einem Küchentuch die Lángos etwas abtupfen (damit sie nicht so ölig sind), mit der Knoblauchcreme bestreichen und etwas Käse drüber streuen – Fertig!

Ich persönlich esse die Lángos sehr sehr gerne – aber Vorsicht: sie stopfen wirklich extrem .

Yummi #06 – Knoblauchcreme


Zutaten:
1 Becher Schmand, 1 Becher Saure Sahne, 4 Knoblauchzehen, 1/2 TL Estragon, Gewürzpfeffer, Salz

Zubereitung:
1. Den Schmand und die Saure Sahne in eine Schüssel geben und verrühren
2. Knoblauch mit der Knoblauchpresse klein machen und dazugeben.
3. Und nun eigentlich nur noch mit den Estragon, Gewürzpfeffer und Salz würzen und vermengen.
4. Zum kühlen und einziehen 1/2 – 1 1/2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Und für was ich dieses Yummi brauchte, das erfahrt ihr spätestens heute Abend .